Sehr oft ist die Implementierung eines Steuerungssystems in einem Mechanismus dadurch eingeschränkt, dass ein neues Konzept zur Überwachung des technischen Zustands entwickelt werden muss, da Standardlösungen nicht geeignet sind.
Wir sind spezialisiert auf Lösungen, die die Auswahl, Kombination oder Erstellung spezieller Sensorausführungen beinhalten, um solche nicht standardmäßigen Aufgaben zu lösen.
Falls erforderlich, kombinieren wir diese Technologien auch mit künstlicher Intelligenz, die auf verschiedenen neuronalen Netzen basiert.
In der Regel hängt die Methode zur Erstellung eines neuen Steuerungssystems vom Typ des Geräts/Mechanismus und von der Kombination der überwachten Parameter mit den verwendeten Sensoren ab.
Für gängige und in Serie hergestellte Mechanismen empfiehlt es sich, Varianten seriengefertigter Steuerungssysteme mit individuellen Anpassungen zu verwenden, wie sie von Integratoren angeboten werden.
Wir sind auf Fälle spezialisiert, in denen es keine einfache und käufliche Lösung gibt. In diesem Fall muss eine parallele Entwicklung erfolgen: das allgemeine Konzept des Messsystems, die Entwicklung von Steuer- und Messalgorithmen, die Kombination der Sensoren und das Erreichen der erforderlichen technischen Parameter bei gleichzeitiger Leistungsfähigkeit.
Weiter unten auf dieser Seite finden Sie einige Beispiele unserer Arbeit.
Güterwaggons sind in der Regel nicht mit Kommunikationsleitungen ausgestattet, die sie mit der Lokomotive verbinden. Zwischen den Waggons gibt es lediglich eine Druckluftleitung, die die Bremsklötze löst, damit sich der Zug frei bewegen kann.
Das Zugpersonal inspiziert die Radsätze regelmäßig, doch dieser Prozess ist zeitaufwendig, kostenintensiv und nicht besonders zuverlässig. Ein beschädigtes Lager oder blockierte Bremsen an einem Radsatz können beispielsweise bereits nach wenigen Minuten zu Schäden führen, die einen Entgleisungsvorgang während der Fahrt verursachen.
Wir haben ein spezielles elektronisches Modul entwickelt, das direkt an der Radsatzlagerbaugruppe montiert wird. Diese Baugruppe besteht aus einem festen Gehäuseteil und der rotierenden Achse des Radsatzes, deren Drehbewegung wir zur Energiegewinnung mit einem im Gerät integrierten Generator nutzen.
Das elektronische Modul enthält Beschleunigungs-, Temperatur- und Drehzahlsensoren. Die Sensordaten werden im Modul verarbeitet und bei Erkennung einer Anomalie per Funk übermittelt. Alle Sensoren eines Zuges sind in einem drahtlosen Netzwerk verbunden und senden ihre Meldungen nacheinander an das zentrale Bedienfeld im Führerstand.
Diese technische Lösung ermöglicht es, jeden Waggon mit Sensoren auszustatten, ohne zusätzliche Energie- oder Kommunikationsleitungen verlegen zu müssen.
Diese Arbeit umfasste mehrere Bereiche gleichzeitig: Elektronik und Software für das Schubsteuerungssystem des Motors, physische Schnittstelle zur Einstellung des Schubniveaus für den Fahrer, digitales Interface zur Echtzeit-Anzeige der Motorparameter sowie Temperaturüberwachung der Hauptmodule.
Ein Jet-Surf ist ein Brett, ähnlich einem traditionellen Surfbrett, jedoch mit Motor und Wasserstrahlantrieb, mit dem Geschwindigkeiten von bis zu 50–60 km/h auf dem Wasser erreicht werden können.
Wir haben zwei Varianten des Systems entwickelt: für Verbrennungsmotoren und für Elektromotoren. Der Motor mit Wasserstrahlantrieb befindet sich im Inneren des Boards, während unsere zentrale Steuereinheit, die Motor-, Batterie- und Temperaturparameter überwacht, in einem hermetisch abgedichteten Gehäuse untergebracht ist. Hauptaufgaben sind, den Betrieb des Motors gemäß den Vorgaben des Fahrers sicherzustellen und ihn vor Überschreitung zulässiger Leistungsgrenzen zu schützen.
Der Fahrer steuert den Schub über einen Handcontroller, der zudem in Echtzeit Leistungsdaten wie Motorlast, Temperatur und Geschwindigkeit anzeigt.
Unser Kunde benötigte die Entwicklung eines elektronischen Systems, das den Mechanismus überwacht und den Betrieb stoppt, wenn die Nadeln im Mechanismus seiner Maschine beschädigt werden.
Die Maschine fährt über das Spielfeld und verwendet viele lange Nadeln, um Bündel von Kunstrasen in den Boden einzubringen. Das Problem: Im Boden versteckte Steine können dazu führen, dass Nadeln oder ihre feinen Spitzen abbrechen.
Wir haben ein Überwachungssystem entworfen und gebaut, das physische Positionssensoren mit einem Computer-Vision-System kombiniert. Diese Kombination ermöglicht es, selbst kleine Absplitterungen an den Nadelspitzen zu erkennen, eine verzerrte Geometrie einzelner Nadeln festzustellen und den Bediener rechtzeitig zu informieren – einschließlich Anzeige der Nummern der beschädigten Nadeln für einen schnellen Austausch.
Unsere Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung von Inspektionsrobotern für die Industrie, kleinen Weltraumsatelliten und Forschungs-Planetenrovern.
Diese Themen vereinen ähnliche Aufgaben der Fern- und teilautomatisierten Steuerung, die wir lösen.
Die Erkundung des Weltraums weist viele Parallelen zur Erkundung und industriellen Nutzung unseres eigenen Planeten auf – unbemannte Fahrzeuge und Industrieanlagen müssen ihre Aufgaben sicher, produktiv und kontinuierlich ausführen, selbst bei instabiler Verbindung, Verbindungsverlust oder völligem Fehlen einer Verbindung zum Bediener.
Haben Sie ähnliche Herausforderungen bei der Fernsteuerung?
Steuerungssysteme ohne Benutzeroberflächen sind sehr selten, selbst wenn es sich um vollständig automatisierte Systeme handelt. Da wir hauptsächlich mit physischen Produkten, Maschinen und Werkzeugen arbeiten, beschränken wir uns nicht nur auf digitale Software-Interfaces.
Ergonomie und Benutzererfahrung sind keine leeren Worte, wenn es um die Steuerung großer Mechanismen geht. Eine gut gestaltete Mensch-Maschine-Schnittstelle ermöglicht die sichere und effiziente Steuerung komplexer Systeme.
Eine durchdachte Gestaltung der Benutzeroberfläche erlaubt eine schnelle und präzise Einschätzung von Abweichungen und unterstützt effektive Entscheidungen.