Wir entwickeln intuitive und effiziente Benutzeroberflächen – von rein digitalen Lösungen bis zu Systemen mit physischen Steuerelementen – basierend auf einem tiefen Verständnis der Nutzererfahrung.
Unser Know-how deckt den gesamten Entwicklungszyklus ab: von der Konzeptfindung und dem Prototyping bis hin zur Softwareentwicklung und Hardwaremodulentwicklung.
Der Schlüssel zu unseren einfachen und benutzerfreundlichen Interfaces ist die gründliche Erprobung früher Designkonzepte. Wir validieren mehrere Designiterationen und Prototypen unter simulierten oder realen Einsatzbedingungen und binden zukünftige Bediener in den Bewertungsprozess ein, um Funktionalität und Bedienbarkeit in der Praxis sicherzustellen.
Unser Fokus liegt auf der Gestaltung von Benutzeroberflächen für neuartige Systeme, Geräte und Anlagen, für die es noch keine bestehenden UI-Vorbilder gibt. Wir gestalten unter anderem:
Unten finden Sie einige Beispiele unserer Arbeit.
Dieses mobile Batteriesystem auf einem Anhängerchassis ermöglicht die Bereitstellung von Energie für elektrische Baumaschinen, Industrieanlagen oder das Laden von Elektrofahrzeugen in abgelegenen Gebieten.
Wir haben ein minimalistisches Interface-Design für eine mobile App entwickelt, mit der Nutzer wichtige elektrische Parameter überwachen, den Energieverbrauch für ihren eigenen oder gemieteten Anhänger einsehen, die verfügbare Betriebszeit in verschiedenen Modi prognostizieren und bei Bedarf die Lieferung eines zusätzlichen Anhängers bestellen können.
Ein weiteres wichtiges Feature ist die automatische Erstellung von Berichten über die CO₂-Einsparungen durch den Einsatz von Batterien im Anhänger anstelle eines Dieselgenerators. Solche Berichte sind in der EU für die Emissionsbilanzierung erforderlich.
Für unseren Sensor, der Stoßlasten an den Radsätzen eines Eisenbahnwagens misst, benötigten wir eine Oberfläche, die die Messergebnisse einfach und benutzerfreundlich darstellt.
Eine Besonderheit ist, dass das Interface zwei Informationsebenen benötigt.
Die erste Ebene zeigt den Status (Überschreitung eines Grenzwerts) gleichzeitig für alle Radsätze aller Wagen an. Hier nutzen wir eine schematische Darstellung des Zuges; bei einer großen Anzahl von Wagen verwenden wir eine vereinfachte Ansicht mit nummerierten Indikatoren, deren Anzahl der Anzahl der Radsätze entspricht.
Die zweite Ebene zeigt Detailinformationen zu einem einzelnen Radsatz an, den der Lokführer zur Ansicht auswählt. In diesem Modus werden langsam und schnell veränderliche Parameter dargestellt. Um dem Bediener zu helfen, Probleme schnell zu identifizieren, werden schnell veränderliche Werte als Diagramme mit Bereichen und Änderungsraten angezeigt. Zusätzlich werden Spitzenlasten der letzten Sekunde für jede Raumachse auf einem großen, separaten Indikator dargestellt, was das Ablesen erleichtert.
Wir haben eine Geräteserie entwickelt, um an öffentlichen Orten wie Stränden oder Parks schnell und einfach Rettungskräfte, Sanitäter oder die Polizei rufen zu können. Ein zentrales Element ist ein stationärer Terminal (Säule) für Notrufe.
Das Design der Auswahl- und Anruftafel sowie das Erscheinungsbild der Säule sind entscheidend für die Funktion.
Unser Säulendesign ermöglicht es Menschen, den Zweck bereits aus großer Entfernung zu erkennen. Die Technik erlaubt den Betrieb auch bei Nacht.
Das wichtigste Element ist jedoch das Panel – die Person steht unter Stress, ist möglicherweise Tourist und kennt weder die Sprache noch die Adresse.
Unsere Lösung: nur wenige Tasten mit Piktogrammen und klaren englischen Beschriftungen (Lifeguard, Medic, Police). Ein Knopfdruck startet den Anruf, überträgt automatisch die Standortkoordinaten und zeigt Status und voraussichtliche Ankunftszeit an.
Im Auftrag unseres Kunden entwickelten wir eine Motoreinheit für Wasser-Jetsurfboards mit Benzin- und Elektromotoren. Zur Steuerung wurde ein spezieller Handgriff entworfen.
Solche Boards erreichen bis zu 50–60 km/h – eine Herausforderung für Sicherheit und Bedienbarkeit.
Physische Komponente: ergonomisches Design, präzise Gassteuerung, Funktionsumschaltung, wasser- und stoßfest, rutschfester Griff.
Grafische Komponente: Anzeige vieler Funktionen (GPS-Route, Rundenzeiten, Protokolle) und Parameter (Geschwindigkeit, Drehzahl, Betriebsmodus, Batteriestatus, Temperatur). Bedienung bei hoher Geschwindigkeit, Vibration und Spritzwasser war ein zentrales Kriterium.
Die Fernsteuerung eines Krans erfordert mehr als nur Kamera und Steuerbefehl. Der Kranführer überwacht auch die Sicherheit des Lasttransports und optimiert Routen, berücksichtigt Personenbewegungen und Ladeabläufe.
Unsere Lösung integriert KI-gestützte Assistenten in das Kamerasystem. Sicherheits- und Optimierungsfunktionen werden als Augmented-Reality-Overlays eingeblendet.
Das Ergebnis: sichere, produktive und kosteneffiziente Fernsteuerung.
Aix2 ist ein Tool zur Bestätigung von Vorflugkontrollen in der allgemeinen Luftfahrt, entwickelt für Piloten und Flugclubs.
Die App bestätigt die ordnungsgemäße Durchführung und analysiert mit neuronalen Netzen Fotos der geprüften Elemente auf Zustand, Verschleiß und Lufttüchtigkeit.
Das Interface fungiert als Leitfaden: Zuerst bestätigt der Pilot die Kontrolle selbst, erst dann gibt das System Abweichungen zur erneuten Prüfung aus.
Viele Projekte liegen an der Schnittstelle von digitalen und physischen Lösungen – oft werden beide kombiniert.
Digitale und physische, nicht-touchbasierte Interfaces werden in Umgebungen eingesetzt, in denen äußere Einflüsse wie Vibration, Wetter, Lichtveränderung oder Schutzkleidung die Bedienung erschweren.
Wir spezialisieren uns auf einfache, effektive Interfaces für spezielle technische Geräte und schwierige Einsatzbedingungen.